Was ist so faszinierend an der Gebärdensprache?

Wir Hörenden beobachten Gehörlose und stellen fest, dass Gehörlose etwas haben, was wir auch haben wollen, was ist das? Ich glaube, es ist die Lebendigkeit, in der Gehörlose miteinander kommunizieren.

Wenn man unsere Sprache, also die Lautsprache der Hörenden, vergleicht mit der Gebärdensprache besteht der Unterschied in erster Linie in der starken Mimik und Gestik. Das fasziniert uns. Wir sind dazu erzogen uns eher in unseren Bewegungen kein zu halten. Gehörlose schweifen aus, nehmen den Raum in Anspruch und erzählen mit ihren Gesichtern. Das fasziniert uns, diese Lebendigkeit wollen wir auch haben.

Meiner Erfahrung nach werden wir sehr viel erfolgreicher, wenn wir Gebärdensprache benutzen, weil wir lernen unsere Mimik mehr einzusetzen. Wir legen Hemmungen ab und tauschen ein in diese faszinierende Welt der Gehörlosen.

Nur durch den Einsatz von Gebärden bekommen wir einen Zugang zu dieser faszinierenden Kultur.

 

Sie lassen uns schnell hinein, wenn wir nur einige Gebärden können, weil sie sehen, dass wir uns für sie und ihre Kultur interessieren. Das ist schön. Das macht uns stolz, wenn wir mit unseren „3 Gebärden" verstanden werden, darüber freuen wir uns und sind schon mittendrin.

Nehmen Sie Kontakt zu Gehörlosen auf! Gehen sie auf sie zu und vergessen sie die Zeit!

Probieren Sie mit Ihren Kindern Gebärden aus, und Sie werden sehen, dass Kinder sofort mitmachen! Denn Kinder erkennen das Wesentliche! Sogar Kleinkinder können Gebärden erkennen und Ihren Eltern ihre Bedürfnisse mitteilen, bevor sie sprechen können. Ist das nicht faszinierend? Wir, ich komme nicht davon los ;-)

Wenn Sie Fragen haben, mailen Sie mich gerne an.


Verlag Birgit Jacobsen
Verlag  Birgit Jacobsen
Fachverlag für unterstützende Kommunikation
und Gebärdensprache

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